Anneke Niemann, Denpasar, 19/20

 

Grundinformationen:

  • Name: Anneke Niemann
  • Hochschule: Udayana University Bali
  • Stadt, Land: Denpasar, Indonesien
  • Zeitraum: 9. September 2019 bis 20. Dezember 2019

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Für den Aufenthalt nützliche Links:

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Belegte Kurse:

Kurstitel
Kurssprache
BA/MA
ECTS
Beschreibung
Southeast Asia Economics Englisch BA 6

In diesem Kurs wird die Wirtschaft Südostasiens erörtert, einschließlich einiger makroökonomischer Indikatoren und Sonderthemen wie z.B. Beschäftigung, Armut, Inflation und Geldpolitik, Wirtschaftskrise, internationaler Handel, Tourismus und Perspektiven der indonesischen Wirtschaft.

Business Management Englisch BA 6

Diese Vorlesung bietet einen allgemeinen Überblick über die Praktiken der Unternehmensführung, um ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie man ein Unternehmen in der heutigen globalen Welt effektiv und effizient führt, um die langfristigen Ziele der Organisation zu erreichen.

Finance and Investment Englisch BA 6

Der Kurs versucht, ein grundlegendes Verständnis von Finanzen und Investitionen zu vermitteln, durch die Erörterung von drei miteinander verbundenen Bereichen im Finanzsektor: Geld- und Kapitalmärkte, Investitionen und der Finanzverwaltung. Im Kurs wird außerdem mehr über die finanziellen Management- und Investitionsbereiche gesprochen.

Global Marketing Englisch BA 8

Der Kurs soll ein Verständnis für das Marketing-Management vermitteln, insbesondere in Bezug auf den indonesischen Kontext. Es werden die Einflüsse von Umweltfaktoren auf die Gestaltung von Marketingstrategie und -programm sowie die Umsetzung und Kontrolle der Marketingwirksamkeit diskutiert.

Cross Cultural Management Englisch BA 4

Dieser Kurs ist für Studierende gedacht, die keine Vorkenntnisse von der indonesischen Kultur haben. Der Kurs soll Informationen über verschiedene ethnische Gruppen Indonesiens sowie kulturelle Aspekte und Praktiken vermitteln. Es wird über interkulturelle Kommunikation und die Verwaltung einer multikulturellen Organisation diskutiert.

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Bewerbungsverfahren an der Hochschule:

Die Udayana University ist keine Partnerhochschule der Otto-von-Guericke-Universität, das heißt, ich bin als Freemover nach Indonesien gegangen. Es gibt verschiedene Organisationen, über die man sich bewerben kann, zum Beispiel Asia Exchange oder GoBali. Ich habe mich bei StudiesNetwork beworben. Das Bewerbungsverfahren bei StudiesNetwork ist relativ einfach. Man muss ein Anmeldeformular ausfüllen und ein Motivationsschreiben sowie ein Passfoto einreichen. Außerdem muss eine Registrierungsgebühr von ungefähr 45€ via PayPal gezahlt werden. Die Rückmeldung erfolgt dann sehr zeitnah. Ich glaube, die Rückmeldung kam bei mir nach zwei Tagen. Danach folgen weitere Dokumente, die man ausfüllen muss, zum Beispiel einen Lebenslauf oder eine Unterschrift vom Hausarzt, der bestätigt, dass man sich in einer guten gesundheitlichen Verfassung befindet.

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Anreise:

Ich habe schon frühzeitig nach Flügen geschaut, da im Januar schon feststand, dass ich im September nach Indonesien fliegen werde. Auf meinem Hinflug bin ich mit Scoot geflogen, quasi das Ryanair der Langstreckenflüge. Ich bin in Berlin Tegel gestartet und dann nach Singapur geflogen. In Singapur hatte ich ein paar Stunden Aufenthalt und bin dann weiter nach Denpasar geflogen. Insgesamt war ich über 18 Stunden unterwegs. Der Flug hat mit Gepäck ungefähr 400€ gekostet. Neben Singapur sind auch viele der Studierenden in Dubai umgestiegen.

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Organisatorisches:

Im Vorfeld gibt es eine Menge zu organisieren und ich empfehle, so früh wie möglich damit anzufangen. Einige Behördengänge ziehen sich sehr in der Länge oder man muss auf einen Termin einige Wochen warten.

Visum

Am wichtigsten ist das Visum. Man kann online einsehen, welche Dokumente man an die Botschaft in Berlin schicken muss und wie teuer das Visum ist. Das Visum ist nach der Einreise 60 Tage gültig, dann muss man es auf Bali mehrmals verlängern. Die Udayana University hilft bei der Verlängerung. Um das Visum zu verlängern, muss man jedes Mal circa 45€ bezahlen, danach ist das Visum für weitere 30 Tage gültig. Bei der ersten Verlängerung muss man auch vor Ort zu der Behörde. Dort werden Fingerabdrücke genommen und es wird ein Foto gemacht.

Krankenversicherung

Man benötigt unbedingt eine Auslandskrankenversicherung. Während meiner Zeit auf Bali wurde ich zum Glück nicht krank und hatte auch keine Unfälle, aber einige Studierende waren gesundheitlich angeschlagen oder hatten Rollerunfälle. Ein Student musste sogar operiert werden. Die Operation hat 15.000€ gekostet, aber auch wenn man mit einer einfachen Lebensmittelvergiftung zum Arzt geht, bezahlt man schnell 200€. Es gibt verschiedene Auslandskrankenversicherungen die man teilweise auch online abschließen kann. Wie bereits erwähnt, war ich persönlich nicht bei einem Arzt oder im Krankenhaus, aber alle Berichte, die ich aus meinem Freundeskreis bekommen habe, waren sehr positiv. Man muss keine Angst haben, dass man schlecht oder gar nicht gesundheitlich behandelt wird. Viele der Studierenden haben den Arztbesuch oder Krankenhausaufenthalt mit westlichen Standards verglichen.

Zudem würde ich empfehlen, sich im Vorfeld impfen zu lassen. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes findet man alle benötigten Impfungen. Einen Großteil der Kosten kann man sich, je nach Kasse, von der Krankenkasse erstatten lassen. Ich habe mich gegen Tollwut, Hepatitis A, Japanische Enzephalitis und Typhus impfen lassen. Die Tollwutimpfung würde ich jedem raten. Auf Bali gibt es sehr viele Straßenhunde und Affen, die auch mal beißen können.

Ausweise und Karten

Wenn man vor Ort Roller fahren möchte, benötigt man einen internationalen Führerschein. Diesen kann man bei der Führerscheinstelle beantragen und der Führerschein kostet ungefähr 20€ und ist für zwei Jahre gültig. Einige Studierende haben sich auch einen Motorradhelm aus Deutschland mitgenommen, man bekommt aber auch bei jedem Rollervermieter einen Helm.

Auf Bali kann man sich günstige Sim-Karten kaufen. Die Sim-Karten kosten ungefähr zwischen 4-10€, sind aber meistens nur für 30 Tage gültig, d.h. man muss sich einmal im Monat eine neue Sim-Karte kaufen.

Ein extra Bankkonto benötigt man nicht, aber auf jeden Fall eine oder zwei Kreditkarten. Wenn man Geld abheben möchte, sollte man zu einem vertrauenswürdigen Automaten gehen. Am besten sind die Geldautomaten die in einem Supermarkt stehen oder direkt bei oder in einer Bank aufgestellt sind. Es gibt immer wieder Kreditkartenbetrug. Die meisten deutschen Banken erkennen den Betrug automatisch und sperren die Kreditkarte. Die Karte kann man dann nicht mehr benutzen oder entsperren lassen, deshalb für den Notfall eine zweite mitnehmen.

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Empfang an der Partnerhochschule, Einschreibung, Campus und Studienort:

In unserem Semester gab es drei Bachelorklassen und zwei Masterklassen. Am Freitag und Samstag vor dem Semesterstart wurden wir zum Empfang an den Strand eingeladen, am Freitag die beiden Masterklassen und eine Bachelorklasse und am Samstag die beiden anderen Bachelorklassen. Dieser Empfang wurde aber von StudiesNetwork organisiert und nicht direkt von der Universität. Bei dieser Einführungsveranstaltung hatten wir die Möglichkeit, andere Studierende kennenzulernen und uns auszutauschen. Es gab eine Ansprache mit wichtigen Informationen, Kennenlernspiele, ein Abendessen am Strand inklusive Sonnenuntergang und Kokosnüsse und Arrak (hochprozentiger Alkohol). Das lockere Kennenlernen war eine gute Möglichkeit, seine Klassenkamerad*innen kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Nach dem Zusammenkommen am Strand waren wir noch gemeinsam feiern.

Der offizielle Empfang der Universität folgte dann am Montag und dauerte mehrere Stunden. Es gab ein kleines Programm mit indonesischen Tanzeinlagen. Die Rektorin und die Professor*innen haben jeweils eine kleine Rede vorbereitet und es gab wieder wichtige Informationen zum Studienablauf, Prüfungen und Regeln und Gesetzen in Indonesien. Außerdem gab es ein gemeinsames Mittagessen und die Abschlussfotos mit Talar und Hut wurden auch gemacht. Insgesamt wurde wir von StudiesNetwork und der Udayana University großzügig empfangen und aufgenommen.

Kurse auswählen und sich einschreiben lassen konnte man bereits vorab. Für das Bachelorprogramm sowie das Masterprogramm gibt es jeweils nur 6-7 Kurse und wenn man zwischen den Kursen wechseln möchte oder sich wieder abmelden möchte, ist das kein Problem. Für solche Anliegen gibt es das Sekretariat, dort kann man jeder Zeit vorbeikommen und sein Anliegen äußern. Fast alle Wünsche oder Anliegen konnten ohne großen Aufwand schnell wahrgenommen werden.

Der Campus befindet sich im Süden Balis in Jimbaran. Der Campus für die Internationalen Studierenden ist relativ klein. Die Sitzmöglichkeiten im Freien sind begrenzt, man konnte sich aber jederzeit auf den Rasen setzen. Der Campus ist nur 20 Minuten von diversen Stränden und Beachclubs entfernt. Direkt in der Nähe findet man viele schöne Cafés und den GWK Culture Park. Mit dem Roller ist man sehr mobil und hat nach Veranstaltungsschluss viele Möglichkeiten, seinen Nachmittag zu genießen.

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Studium an der Partnerhochschule:

Das Studium an der Udayana University war auf Englisch. Die Vorlesungen waren offiziell 100 Minuten lang. Allerdings kamen einige Professor*innen gerne etwas später zu den Veranstaltungen oder haben früher Schluss gemacht. Das hat zwischen den Veranstaltungen zu teilweise langen Pausen geführt. Auf dem Campus gab es nur ein Café. Um dort einen Sitzplatz oder etwas zu Essen zu ergattern, musste man schnell sein. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite gab es mehrere Warungs (ein Warung ist ein kleines Restaurant). Für jede Veranstaltung wurden Lehrhefte ausgeteilt. Man hat in den Heften alle nötigen Informationen gefunden und konnte am Rand weitere Notizen ergänzen. Außerdem gab es auch Fragen zum Selbststudium in den Heften. Die Dozierenden haben mit PowerPoint gearbeitet und die Folien auf Nachfrage auch an uns Studierende geschickt.

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Prüfungen:

Die Prüfungen waren sehr einfach an der Udayana University und sind nicht mit Prüfungen an deutschen Universitäten zu vergleichen. Einige Leistungen muss man auch schon vor den Prüfungen erbringen, zum Beispiel kurze Vorträge oder schriftliche Hausaufgaben, diese hatten in der Regel einen Umfang von 400 Wörtern. Die Prüfungen waren schriftlich. Einen Teil der Prüfungen haben wir in der Universität geschrieben, den anderen Teil konnten wir zu Hause in Form eines Aufsatzes schreiben.

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Wohnen, Nahverkehr, Freizeit und Alltag:

Unterkunft

Ich habe zusammen mit drei anderen Studentinnen in einer Villa in der Nähe der Universität gewohnt. Wir hatten einen Pool, eine Dachterrasse, ein großes Wohnzimmer mit Küche, jeder hatte ein eigenes Zimmer mit Badezimmer und einen Putzservice, der drei Mal in der Woche vorbeikam. Die Miete pro Person betrug circa 360€ im Monat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Unterbringung und verschiedene Möglichkeiten, eine Unterkunft zu finden. Man kann sich zusammen mit anderen Studierenden eine Villa, alleine einen Bungalow oder ein Apartment in einer normalen Ferienunterkunft mieten. Am besten ist es, im Vorfeld in die Facebook-Gruppe von StudiesNetwork einzutreten. In der Facebookgruppe werden Links für Unterkünfte geteilt und viele andere Studierende suchen noch Mitbewohner*innen über die Facebookgruppe. Es gibt auch verschiedene Websites, auf denen Villen oder ähnliche Unterkünfte angeboten werden. Im Vorfeld wurde auch eine WhatsApp-Gruppe erstellt, in welcher nach Mitbewohner*innen gesucht wurde. Einige Studierende haben auch erst auf Bali nach einer Unterkunft gesucht und die ersten Wochen im Hotel geschlafen. Das würde ich persönlich aber nicht empfehlen, da es schwer war, noch etwas zu finden.

Nahverkehr

Es gibt so gut wie keine öffentlichen Verkehrsmittel auf Bali. Es gibt einen Bus, dieser ist immer voll und fährt unregelmäßig. Am besten kommt man von einem Ort zum anderen, wenn man sich einen eigenen Roller mietet. Ein Roller kostet im Monat ungefähr 45€, ein Helm gibt es dazu. Wenn man sich nicht traut, Motorrad zu fahren, gibt es immer noch die Möglichkeit, sich einen Fahrer zu organisieren. Es gibt zwei Apps, die hauptsächlich benutzt werden, das sind Grab und Gojek. Dort kann man sich Autos oder Roller inklusive Fahrer mieten, die innerhalb weniger Minuten da sind und einen zum gewünschten Zielort bringen. Man kann sich über die beiden Apps auch Essen bestellen oder Massagen buchen. Wenn man Tagesausflüge machen möchte, gibt es auch die Möglichkeit, sich einen Fahrer für einen ganzen Tag zu buchen, das kostet ungefähr 35€. Ansonsten gibt es ganz klassisch die Möglichkeit, mit einem Taxi zu fahren, aber die Fahrten mit einem Taxi sind teurer.

Freizeit und Alltag

Freizeitmöglichkeiten gibt es sehr viele: Inselhopping, Surfen oder einfach nur am Strand liegen, Wasserfälle und Natur erkunden, einen Vulkan besteigen, schnorcheln, feiern gehen, ein Bier zum Sonnenuntergang im Beachclub trinken, Schildkröten adoptieren, es gibt verschiedene Wasserparks und einen Zoo, man kann Kochkurse belegen, die Tempel und Kultur Balis entdecken, durch Reisfelder wandern, Wasserfälle runterrutschen oder sich ein schönes Andenken auf einem der Märkte kaufen. Es gibt viele Möglichkeiten, etwas zu unternehmen und zu sehen. Genug Freizeit hat man auch. Die Vorlesungen finden nur von Montag bis Mittwoch statt. Am Donnerstag ist meistens eine Exkursion. Während des Semesters hat man zusätzlich noch 2 Wochen Ferien, die man nutzen kann, um andere Inseln in Indonesien zu entdecken.

Man lebt sich sehr schnell ein, aber trotzdem ist jeder Tag auf Bali ein kleines Abenteuer. Für den Alltag notwendige Geschäfte wie kleine Supermärkte, Copyshops oder Apotheken und Tankstellen gibt es an fast jeder Ecke.

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Fazit:

Ich bin mit meinem Auslandssemester auf Bali sehr zufrieden und würde es allen weiterempfehlen, die Lust auf ein Abenteuer außerhalb Europas haben. Die Vorbereitung war zwar anstrengend und hat viel Zeit in Anspruch genommen, aber das hat sich zu 110 Prozent gelohnt. Indonesien hat sehr viel zu bieten und es wird nie langweilig. Man hat die Möglichkeit, eine andere Kultur kennenzulernen und in dieser zu leben. Die Menschen in Indonesien sind alle freundlich und hilfsbereit. Man wird mit offenen Armen empfangen und egal was für ein Problem man hat, es wird einem immer geholfen. Zusätzlich befindet sich Indonesien in einer guten Lage in Asien. Nach meinem Auslandssemster bin ich über verschiedene Länder zurück nach Deutschland gereist.

Die schlechteste Erfahrung, die ich gemacht habe - die aber auch nicht wirklich schlecht war, sondern einfach nur zur Vorsicht ermahnt - ist, dass man aufpassen muss, was man wo und zu welchem Preis kauft. Die Verkäufer*innen auf Märkten nennen immer zuerst hohe Preise und man muss handeln. Man darf sich nicht auf den erstbesten Preis einlassen, der einem genannt wird. Wenn man auf Bali lebt und kein*e Indonesier*in ist, wird man als klassische*r Tourist*in behandelt. Wenn man den Einheimischen erzählt, dass man auf Bali studiert, dann werden einem andere Preise vorgeschlagen. Die Polizei in Indonesien ist sehr korrupt. Ich hatte persönlich keine schlechten Erfahrungen mit der Polizei, aber man sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass in Indonesien vieles mit Geld geregelt wird, was die Polizei oder bestimmte Behörden betrifft. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass man sein Englisch während eines Auslandssemesters auf Bali nicht verbessern wird. Die Dozierenden der Universität sprechen selbst kein fließendes Englisch und die meisten anderen internationalen Studierenden kommen aus Deutschland.

Wenn ich darüber nachdenke, was meine beste Erfahrung war, kann ich mich gar nicht entscheiden. Die gesamten fünf Monate in Asien waren ein großes Abenteuer mit sehr vielen schönen Momenten. Während meiner Zeit auf Bali habe ich besonders genossen, wie locker und entspannt der Alltag und die Lebensweise dort war. Nach den Vorlesungen konnte man an den Strand fahren oder in den Pool springen. An den Wochenenden konnte man Indonesien erkunden. Ich war immer wieder von der unglaublichen Natur begeistert. Jeden Tag hat man etwas Neues entdeckt, was es in Deutschland nicht gibt und das hat jeden Tag spannend gemacht.

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Letzte Änderung: 26.05.2020 - Ansprechpartner: MA Carsten Kullmann