Marlene Adam, Lodz, 19/20

 

Grundinformationen:

  • Name: Marlene Adam
  • Hochschule: Uniwersytet Lódzki
  • Stadt, Land: Lodz, Polen
  • Zeitraum: 13. September 2019 bis 17. Februar 2020

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Für den Aufenthalt nützliche Links:

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Belegte Kurse:

Kurstitel
Kurssprache
BA/MA
ECTS
Beschreibung
Communication and Media Englisch BA 5 Grundbegriffe der Kommunikation, Journalismus und Fotografie in Medien
Consumer Behavior Englisch BA 5 Theorien zum Konsumentenverhalten
Polish Culture Englisch BA 6 Wichtige Informationen über die polnische Kultur für Foreigners
Polish Language Polnisch BA 4 Polnisch Sprachkurs
State Environmental Management Englisch BA 5 Umweltpolitik der Herkunftsländer der Eramus-Studierenden
International Marketing Communications Englisch BA 5 Entwicklung eines Produkts und dessen Vermarktung
Public and Nonprofit Marketing Englisch BA 5 Marketing von Nonprofit-Organisation (z.B: WWF)
Kommentar zur Kurswahl:

Ich würde jedem den Sprachkurs und den Kurs über polnische Kultur empfehlen.

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Bewerbungsverfahren an der Hochschule:

Die Bewerbung an der Universität war dank der Partnerschaft mit der Otto-von-Guericke-Universität sehr einfach und verständlich. Auf den entsprechenden Online-Portalen konnten alle benötigten Dateien, wie zum Beispiel das Learning Agreement, hochgeladen werden. Das ISO, das International Office der Universität Lodz, beantwortet alle Fragen sehr schnell und steht in enger Zusammenarbeit mit dem Auslandsbüro der OVGU.

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Anreise:

Von Magdeburg aus ist Lodz am besten und billigsten mit dem Fernbus zu erreichen. Aufgrund der etwas längeren Reisezeit mit dem Bus ist allerdings auch ein Flug zu empfehlen. Derzeit verfügt Lodz aber noch nicht über eine direkte Flugverbindung, weshalb der Flug in eine andere Stadt Polens gebucht werden muss. Von dort aus kann man Lodz einfach mit dem Bus oder Zug erreichen.

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Organisatorisches:

Es empfiehlt sich eine internationale Kreditkarte mitzunehmen, da so keine Umrechnungsgebühren anfallen. Ansonsten kann man auch seine normale deutsche Bankkarte benutzen, es fallen gelegentlich Gebühren an. Kartenzahlung ist in Polen überall möglich, unabhängig von der Höhe des zu zahlenden Betrages. An manchen Orten, wie zum Beispiel dem Ticketautomaten in der Straßenbahn, kann man ausschließlich mit Karte zahlen. Es muss kein neuer Handyvertrag abgeschlossen werden. Lediglich bei der mobilen Datennutzung ist darauf zu achten, dass man das Datenroaming einschaltet.

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Empfang an der Partnerhochschule, Einschreibung, Campus und Studienort:

Es gibt eine Begrüßungswoche, in der alle formalen Fragen beantwortet werden. Man wird einer Fakultät zugeteilt und erhält fakultätsintern weitere Informationen. Die Fakultäten sind verteilt und zum Teil hat man Kurse an verschiedenen Fakultäten und muss dementsprechend Fußweg einplanen. 

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Studium an der Partnerhochschule:

Das Studium ist sehr interessant und ähnlich wie in Deutschland in Vorlesungen und Seminare aufgeteilt. Die Professor*innen empfangen Erasmus-Studierende herzlich und sind oft sehr interessiert und wollen mehr über das Herkunftsland erfahren. Man arbeitet oft in Projektgruppen und ist somit immer in Kontakt mit anderen Studierenden. 

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Prüfungen:

Bei den Prüfungen handelt es sich meist um Multiple-Choice-Klausuren. Alle von mir geschriebenen Klausuren waren auf den Vorlesungen aufgebaut. In manchen Kursen wird nur ein Test geschrieben, Projekte vorgestellt oder ein Vortrag gehalten. 

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Wohnen, Nahverkehr, Freizeit und Alltag:

Die Miete ist verhältnismäßig günstig und es gibt viele Wohnmöglichkeiten. Viele Vermieter*innen haben sich auf Erasmus-Studierende spezialisiert und bieten temporäre Zimmer. Außerdem gibt es verschiedene Camps, wie zum Beispiel das BaseCamp oder das SalsaCamp, in denen viele, gut ausgestattete Zimmer mit eigenem Bad und Küche sind. Es gibt ungefähr 15 universitäre Wohnheime, die unterschiedliche Standards bieten. Alle verfügen jedoch nur über Doppel- und Dreierzimmer, wobei man am Anfang einen Mitbewohner*innenwunsch abgeben kann. Wenn man allerdings noch niemanden kennt, kommt man mit einer beliebigen Person auf ein Zimmer. Generell würde ich ein Zimmer im BaseCamp oder ein normales WG-Zimmer gegenüber dem universitären Wohnheim bevorzugen. In der Freizeit gibt es viele Möglichkeiten zur Beschäftigung. Es gibt die Manufaktura, ein großes Einkaufs- und Kulturzentrum, wo man unter anderem shoppen, essen, Lasertag spielen, bowlen oder ins Kino gehen kann. Ansonsten bietet ESN in Lodz viele Aktivitäten an, wie zum Beispiel ein Besuch im Tierheim oder ein Wochenendcamp. Man findet schnell Anschluss durch ESN und es wird einem nie langweilig.

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Fazit:

Lodz ist eine Stadt im Wandel und besonders das Zentrum wird immer moderner. Außerdem kann man von dort aus auch billiger in die umliegenden Länder reisen. Wenn man sich eine ESN-Karte holt, die umgerechnet 10 Euro kostet, bekommt man viele Rabatte, zum Beispiel für Flixbus oder Ryanair, und kann günstig von Lodz aus reisen.

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Letzte Änderung: 26.05.2020 - Ansprechpartner: MA Carsten Kullmann