C Profilierungsbereich

Im Profilierungsbereich erhalten die Studierenden die Möglichkeit, neben den festgelegten Studieninhalten und den dort vermittelten Kenntnissen und Fähigkeiten ein persönliches Profil gemäß ihren eigenen Neigungen und Fähigkeiten auszubilden. So sind die thematischen Inhalte und fachlichen Anbindungen der Module in diesem Bereich frei wählbar.

Bei entsprechender Wahl kann eine kulturwissenschaftliche Profilierung bis zu 135 CP umfassen, wenn Veranstaltungen im Optionalen Bereich und während des Auslandsstudiums sowie das Projektmodul und die Bachelorarbeit in diesem Bereich absolviert werden. Gleichermaßen kann der gewählte Vertiefungsbereich in der Logistik/Soziologie, Wirtschaftswissenschaften/Organisationslehre oder Informatik/IT-Management bei entsprechender Profilierung bis zu 155 CP umfassen.

Dadurch wird die Anschlussfähigkeit des Studiengangs an Masterprogramme im In- und Ausland und damit auch der Übergang in eine spätere Tätigkeit in der universitären und außeruniversitären Forschung und Entwicklung ermöglicht. Der Profilierungsbereich dient also zudem dazu, die Integration der Absolventinnen und Absolventen mit interdisziplinären Kompetenzen in einen regional und national wie international vernetzten Arbeitsmarkt zu erleichtern.

 

Optionaler Bereich

Im Rahmen der fachlichen Profilierung sowie der Ausbildung persönlicher Fähigkeiten dient der Optionale Bereich (20 CP) dazu, Synergien zwischen den gewählten Schwerpunkten zu finden und die interdisziplinäre Transferfähigkeit zu fördern. Die Veranstaltungen der beiden Module im Umfang von jeweils 10 CP können während der gesamten acht Fachsemester erbracht werden und sind aus dem Angebot der FHW und der anderen Fakultäten der OVGU frei wählbar.

Neben fachspezifischen Veranstaltungen wird mit Blick auf die internationale Profilierung der Studierenden durch das teils englischsprachige Studium sowie das Studiensemester im Ausland insbesondere eine fremdsprachliche Ausbildung am Sprachenzentrum der OVGU empfohlen. Es ist möglich, sowohl im PM 34 als auch im PM 35 eine UNIcert®-Sprachausbildung mit je 10 CP anerkannt zu bekommen, d.h. man kann im Laufe des Studiums entweder zwei Zertifikatsstufen einer Sprache absolvieren oder zwei unterschiedliche Sprachen ausbilden. Für die Anrechnung ist jeweils eine UNIcert®-Stufe (Dauer: in der Regel drei Semester) mit Abschlussprüfung erfolgreich zu absolvieren. Es werden folgende UNIcert®-Sprachausbildungen am Sprachenzentrum der OVGU angeboten:

Für weitere Informationen siehe die entsprechenden Prüfungsordnungen zu UNIcert®.

 

Auslandsstudium

Das Auslandsstudiensemester dient der Entwicklung der individuellen fachlichen Profilbildung und der Förderung der Fremdsprachenkompetenz. Darüber hinaus lernen die Studierenden, sich in unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen, politischen wie gesellschaftlichen Kontexten angemessen zu verhalten und bauen so ihre sozialen und interkulturellen Kompetenzen aus. Außerdem ermöglicht das Studium an einer anderen Hochschule (i.d.R. im Ausland) den Studierenden neue bzw. andere Methoden der Fachdisziplinen kennenzulernen. Die Veranstaltungen (PM 36)  im Umfang von 30 CP werden aus dem Portfolio der Gasthochschule entsprechend der eigenen Interessen ausgewählt. Im Sinne der Profilbildung werden Kurse empfohlen, die in den Fachdisziplinen des kulturwissenschaftlichen Bereichs und des Vertiefungsbereichs verortet sind. Weitere Informationen finden Sie unter Ausland.

 

Projektmodule

Die studienbegleitenden Projektmodule (PM 37 und PM 38) fördern die praktische Auseinandersetzung der Studierenden mit den Inhalten und Gegenständen des Studiengangs und stellen eine berufsbezogene Qualifikation in den Vordergrund. Nach einer Einführung in die Grundlagen des Projektmanagements (5 CP) sollen in der anschließenden Projektarbeit (25 CP) forschendes Lernen mit angewandter Kulturwissenschaft verknüpft werden. Die Leistung kann dabei während des gesamten Studiums auch kumulativ in mehreren Einzel- oder Gruppenprojekten erbracht werden. So ist es möglich, Projektseminare der am Studiengang beteiligten Fächer zu belegen, eigene kleinere Studienprojekte, z.B. empirische Untersuchungen während des Auslandsstudiums oder in Form von Exkursionen, durchzuführen, aber insbesondere gesellschaftlich relevante Projektarbeit, u.a. Stadt-Events, mit außeruniversitären Partnern. Neben Planung, Durchführung und Präsentation interdisziplinär angelegter Projekte werden so auch Kompetenzen der Selbstorganisation, Teamfähigkeit und kritischen Selbstreflexion geschult. Weitere Informationen finden Sie unter Projekt.

 

Bachelorarbeit

Das 8-semestrige Studium schließt mit einer Bachelorarbeit (15 CP) ab. Die Studierenden vertiefen hierbei inhaltliche Kenntnisse in einem Teilgebiet des gewählten Studiengangs, wobei gerade Studien an interdisziplinären Schnittstellen zu empfehlen sind. Die Bachelorarbeit (PM 39) kann sowohl in Fachdisziplinen der Bereiche A (Kulturwissenschaftlicher Pflichtbereich) als auch B (Vertiefungsbereich) gefertigt werden. Alle Studierenden, die im betreffenden Semester eine Bachelorarbeit in der entsprechenden Spezialisierung erstellen, nehmen an einem Kolloquium teil. Die Veranstaltung ist so aufgebaut, dass die Studierenden Inhalte und Strukturen ihrer entstehenden Abschlussarbeiten sowie erste Ergebnisse vorstellen und mit Betreuer*innen sowie Kommiliton*innen diskutieren. Weitere Hinweise zur B.A. Arbeit und zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie unter Abschlussarbeiten.

Letzte Änderung: 05.06.2019 - Ansprechpartner: MA Carsten Kullmann