D Kompetenzbereich

Der Kompetenzbereich vermittelt den Studierenden grundlegende fachliche und persönliche Kompetenzen in folgenden Gebieten:

 

Methoden

In fünf aufeinander aufbauenden Veranstaltungen werden die theoretischen und methodischen Grundlagen für das interdisziplinär angelegte Studium von den Dozentinnen und Dozenten der beteiligten Fakultäten vermittelt: dem Institut für Algebra und Geometrie, der Professur für Hochschulforschung und Professionalisierung der Lehre und dem Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaft sowie dem Lehrstuhl für Logistik und Materialfluss. Die Pflichtmodule Mathematische Methoden I und II (PM 40 und PM 41 mit jewils 5 CP) sollten in den ersten zwei Semestern belegt werden. Sie dienen als methodische Grundlage für die im Vertiefungsbereich verankerten Fächer Logistik, Wirtschaftswissenschaften und Informatik, aber auch für die in PM 42 gelehrten Grundlagen der Evaluationsforschung (10 CP). Neben den regulären Lehrveranstaltungen bietet die Fakultät für Mathematik auch "MatheSupport" Veranstaltungen an. Methoden der empirischen Sozialforschung, wie quantitative und qualitative Datenanalyse, bilden zudem einen zentralen Zugriff in der angewandten Kulturwissenschaft. Weitere kulturwissenschaftliche Methoden (5 CP), z.B. Semiotik und Diskursanalyse, werden in PM 43 gelehrt (z.B. im Seminar "Beginning Theory"). Für interdisziplinäre Herangehensweisen und Methoden des Wissenstranfers wird hier u.a. auch die Vorlesung "Knowledge Transfer" an der FHW empfohlen. Daran anschließend vermittelt das Modul Logistische Netze/Qualitative Logistikanalyse (PM 44, 5 CP) Theorien des Vernetzten Denkens sowie Analysemodelle komplexer Systeme. Insgesamt ist es ist zu empfehlen, die Pflichtmodule aus dem Methodenbereich bis zum Auslandssemester abgeschlossen zu haben.

 

Training und Schlüsselkompetenzen

Wesentlich im Studienangebot sind Lehrangebote und Trainingseinheiten zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen sowohl für den späteren Arbeitsmarkt als auch für eine angestrebte Karriere als Wissenschaftler*in. PM 45 "Wissenschaftliche Identität und Haltung" (5 CP) dient neben der Aneignung wissenschaftstheoretischer Grundlagen interdisziplinärer wissenschaftlicher Arbeit auch der Entwicklung von Forschungsfragen und Praxisprojekten, die im Projektmodul Anwendung finden können. Die zwei Studienleistungen in PM 46 "Kommunikationstraining" (5 CP) sollten zum einen Techniken der Rhetorik, Präsentation und Moderation ausbilden, zum anderen auf die Bewerbungsphase vorbereiten. Es können auch die Sprechwissenschaftskurse des Sprachenzentrums (z.B. "Rederhetorik", "Gesprächsrhetorik", "Stimmhygiene") belegt werden; es ist jedoch maximal ein Kurs für das Modul anrechenbar. Das Angebot zu Training und Schlüsselkompetenzen wird von der Professur für Hochschulforschung und Professionalisierung der Lehre verantwortet. Neben den Angeboten der OVGU (z.B. "Entwicklung und Förderung interpersonaler Kompetenzen") können auch Kommunikations- und Bewerbungstrainings aus dem Angebot des Studium Generale der Hochschule Magdeburg-Stendal angerechnet werden (Bitte beachten Sie, dass diese Angebote z.T. kostenpflichtig sind!).

 

Praktikum

Das Praktikum (PM 47) hat das Ziel, die Studierenden mit den praktischen Besonderheiten ihres gewählten Studienganges sowie mit organisatorischen und sozialen Verhältnissen der Praxis bekannt zu machen bzw. praxisbedingte Voraussetzungen im Rahmen der Ausbildung zu erlangen. Weiterhin soll die praktische Ausbildung das Verständnis des Lehrangebotes und die Motivation für das Studium fördern. Das vierwöchige Praktikum (5 CP) ist Bestandteil des Studiums; die Studierenden können wählen, ob sie das Praktikum studienbegleitend oder während der vorlesungsfreien Zeit durchführen. Hier finden Sie weitere, ausführliche Hinweise zum Praktikum, zur Praktikumssuche und Praktikumsangeboten.

Letzte Änderung: 29.08.2019 - Ansprechpartner: MA Carsten Kullmann