FAQ - Frequently Asked Questions

Nachfolgend finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen.

Studieninteressierte

Bewerbungsphase

Studienanfangsphase

Studieninhalte

Praktikum

Projekt

Auslandsstudium

 

Studieninteressierte

Was heißt CE?

CE ist die Abkürzung für Cultural Engineering, einen einzigartigen Bachelorstudiengang in Deutschland. Das teils englischsprachige interdisziplinäre Programm hat einen kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt und bietet Vertiefungsmöglichkeiten in Logistik, Wirtschaft und Informatik. Es eröffnet vielseitig interessierten und engagierten Studierenden die Möglichkeit, gesellschaftliche Phänomene aus unterschiedlichen Fachperspektiven wahrzunehmen und wissenschaftlich zu betrachten. Die Ausbildung dieser disziplinübergreifenden kritischen wie anwendungsbezogenen Sichtweise erfolgt im 8-semestrigen Studium gestützt durch eigene Profilierungsmöglichkeiten, u.a. durch Projektarbeit, während des Auslandsstudiums und im Praktikum.
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Für wen ist der Studiengang geeignet?

Das Programm richtet sich an Studieninteressierte, die zuallererst Neugier mitbringen. Sie sollten auch die Bereitschaft haben, sich Problemstellungen und Arbeitsfeldern zu öffnen, die ganz unterschiedliche Herangehensweisen erfordern; das macht das Studium interessant. Sie sollten Englischkenntnisse auf Abitur-Niveau mitbringen, da ein Teil des Studiums auch in englischer Sprache unterrichtet wird. Insgesamt fordert und fördert das Studium ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Selbstorganisation.
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Welche Ausbildungsziele werden verfolgt?

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über

  • grundlegendes fachspezifisches Wissen im Bereich der Kulturwissenschaft.
  • die Fähigkeit zur Diagnose und Entwicklung von Organisationen als soziale, kulturelle und technologische Systeme.
  • Methodenkompetenz zur Anwendung ihres Wissens in gesellschaftlichen Praxisfeldern.
  • Kompetenzen zur Wissenserschließung.
  • die Befähigung zur selbständigen und problemorientierten wissenschaftlichen Arbeit.
  • Fähigkeiten zur Analyse und Interpretation literarischer und nicht-literarischer Texte, kultureller Dokumente und Medien unterschiedlicher historischer Epochen und Gattungen.
  • die Fähigkeit zur mündlichen und schriftlichen Textproduktion und zur Visualisierung von Arbeitsergebnissen.

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Was können die Absolvent*innen?

Die Absolventinnen und Absolventen sind befähigt, die gesellschaftliche Bedeutung interdisziplinärer Sichtweisen zu reflektieren und ihre fachlichen Kompetenzen in berufliches und gesellschaftliches Engagement einzubringen. Sie sind sensibilisiert für Phänomene kultureller und sozialer Heterogenität und können sie als zentrale Bedingungen beruflicher Handlungszusammenhänge reflektieren. Sie erkennen die Wichtigkeit nachhaltiger Entwicklung und können gesellschaftliche Konflikte und Natur-Umwelt-Interaktionen wissenschaftlich kommentieren. Das Studium fördert zudem Qualifikationsziele der Persönlichkeitsentwicklung wie kritische Reflexions- und Beurteilungsfähigkeit, Kooperations- und Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, kommunikative Fähigkeiten, Moderationsfähigkeit, interkulturelle Kompetenz sowie Führungskompetenz.
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Welche Tätigkeitsbereiche gibt es?

Absolventinnen und Absolventen werden später z.B. tätig in den folgenden Bereichen:

  • Öffentlichkeitsarbeit
  • NGOs
  • Öffentliche und private Kultureinrichtungen
  • Bildungsunternehmen
  • Verlage, Rundfunk und Presse
  • Kultur- & Eventmanagement
  • Marketing, Marktforschung und Vertrieb
  • Unternehmensberatungen
  • Personalwesen und -training
  • Organisationsentwicklung & -beratung
  • Stadtentwicklung
  • Logistik & Qualitätsentwicklung/-sicherung
  • Kulturbezogene Zweige der IT-Wirtschaft

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World_Cloud_Jobs_DE
Warum sollte ich interdisziplinär studieren?

Interdisziplinäre Studiengänge gewinnen immer mehr an Bedeutung. Viele Studierende entscheiden sich dafür, um nach dem Abschluss breit gefächerte berufliche Möglichkeiten zu haben. Als interdisziplinärer Generalist*innen arbeiten unsere Absolvent*innen immer wieder an Schnittstellen. Sie sind darin ausgebildet, verbindend und übergreifend komplexe Aufgaben anzugehen. Sie sind in Prozessen, Organisationen und Projekten moderierend aktiv und können Fachperspektiven mit Alltagsbedürfnissen von Nutzern in Einklang bringen. Absolvent*innen in Cultural Engineering verbinden Projektpartner, die unterschiedliche Abteilungs- und Fachsprachen sprechen, bringen Leute zusammen oder haben einen Blick auf die Bedürfnisse der Nutzer. Häufig kombinieren sie dabei die ansonsten getrennten Perspektiven auf eine Aufgabe, sodass diese facettenreicher erscheint, was sie dann manchmal erst nachhaltig lösbar macht. Zwischen den funktionalen Ansprüchen von Architektur und den Statistiken der Soziologie kann es beispielsweise angebracht sein, ästhetische Urteile ins Spiel zu bringen. In einem anderen Arbeitsfeld muss unter Umständen zwischen informationstechnisch bester Lösung und den Arbeitsplatzbedingungen für eine gute Nutzung vermittelt werden. Dann kommen Unternehmenskultur und ein menschenzentriertes Wissensmanagement zusammen.
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Warum dauert das Studium acht statt der regulären sechs Semester?

Im Gegensatz zu den meisten Bachelorstudiengängen in Deutschland umfasst das Studium Cultural Engineering acht Semester, da sich die Studierenden im Arbeitsumfang eines vollen Semesters (30 Credit Points) transdisziplinären Projekten mit gesellschaftlicher Relevanz widmen. Zudem verbringen sie ein weiteres volles Semester an einer Gastuniversität im Ausland. Um darüber hinaus trotz des Fehlens eines konsekutiven Masters in Cultural Engineering dennoch einen Übergang der Studierenden in fachspezifische Master-Programme gewährleisten zu können, wird über die Verlängerung des Bachelor-Studiums die Möglichkeit geschaffen, über die entsprechende Profilierung und Schwerpunktsetzung genügend CP zu erwerben, die für einen fachspezifischen Master notwendig sind. So kann bei entsprechender Wahl der Veranstaltungen im Profilierungsbereich (C) z.B. der kulturwissenschaftliche Anteil (A) des Studiums auf bis zu 135 CP, der Vertiefungsbereich (B) auf bis zu 155 CP ausgebaut werden, um eine Anschlussfähigkeit des Studiengangs an die entsprechenden Master-Programme herzustellen.
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Welche Sprachkenntnisse benötige ich für das Studium?

Da es sich um einen teilweise englischsprachigen Studiengang handelt, müssen Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachgewiesen werden. Die deutsche Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) mit dem Vermerk über das B2-Niveau genügt als Nachweis der sprachlichen Eignung, es kann aber auch ein äquivalenter Sprachtest vorgelegt werden. Alternativ wird auch eine Englischausbildung von vier Abiturhalbjahren, die mit durchschnittlich 10 Punkten abgeschlossen wurden, als Sprachnachweis akzeptiert. Zudem bietet das Sprachenzentrum der OVGU für alle Studierenden einen "Refresher"-Kurs Englisch an, der allen ans Herz gelegt wird, die ihre Englischkenntnisse auffrischen wollen oder müssen. Bewerber*innen aus dem Ausland müssen neben einer Hochschulzugangsberechtigung und Englischkenntnissen auf Niveau B2 zudem Kentnisse der deutschen Sprache nachweisen. Dieser Nachweis ist in Form der DSH Stufe 2, des TestDaf Stufe 4, der ZOP oder äquivalent zu erbringen.
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Gibt es ein Master-Programm?

Nach erfolgreichem Abschluss des 8-semestrigen Bachelor kann ein Masterstudium im In- und Ausland in solchen Teilbereichen (z.B. Wirtschaft, Logistik, Informatik, Kulturwissenschaft) aufgenommen werden, in denen der Absolvent oder die Absolventin eine hinreichende Zahl an Credits erworben hat. Es gibt keinen konsekutiven Master in Cultural Engineering.
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Warum sollte ich in Magdeburg studieren?

Magdeburg liegt gut angebunden in der Mitte Deutschlands. Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts lädt bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren. Durch die vielen historischen Umbrüche ist Magdeburg eine Stadt mit viel Potential in der man mitwirken und eigene Ideen unkompliziert umsetzen kann. Aktuell ist sie auf dem Weg zu einer Bewerbung als Kulturhauptstadt 2025. Vieles ist im Entstehen und wartet auf kreative Köpfe. Das Studium im Fach Cultural Engineering ist eingebunden in das breitgefächerte Lehrangebot der OVGU. Durch die zahlreichen Angebote der anderen Fakultäten, lassen sich z.B. technische und ökonomische Akzente setzen. Um sich zu profilieren, kann der Ausbildungsschwerpunkt im Wahlbereich vertieft werden. Die Anbindung an die traditionellen Schwerpunkte der OVGU als technische Universität sowie ihre großen wirtschaftswissenschaftlichen und informatischen Fakultäten, wirken hierbei genauso unterstützend wie die plural aufgestellten Humanwissenschaften. Durch die beschränkte Größe der Lerngruppen ist eine individuelle Betreuung gegeben. Das Lernen in Gruppen ermöglicht es, Teamerfahrungen zu machen, große Projekte gemeinsam zu schultern, sich gegenseitig zu beraten und zu unterstützen. Verschiedene Partner aus Wirtschaft, öffentlichen Institutionen, Politik und Kunstszene begleiten die Umsetzung der Ideen. Die Studierenden setzen viele Projekte mit Museen, Theatern, Kulturhäusern, freischaffenden Künstler*innen, Kunstvereinen und anderen Akteuren vor Ort um. Zudem hat Magdeburg ein aktives Studierendenleben, das von den Cultural Engineers aktiv mitgestaltet wird. Durch die im Bundesvergleich niedrigen Lebensunterhaltskosten ist sie vor allem für Studierende ideal und die Universität mit einem Campus direkt im Zentrum ist modern ausgestattet.
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Wie kann ich einen Einblick in das Studium erhalten?

Die OVGU bietet Studieninteressierten die Möglichkeit, einen Tag mit Studierenden zu verbringen und diese in ihrem Universitätsalltag zu begleiten. Sie können mit den Studierenden zusammen Lehrveranstaltungen besuchen, in der Mensa essen und jede Menge Fragen stellen. Für das Projekt "Student*in für einen Tag" wenden Sie sich bitte an das Team der Studienberatung oder direkt an unsere Fachschaft.

 

Bewerbungsphase

Welche Zulassungsbeschränkungen gibt es?

Wie für alle Studiengänge an einer Universität benötigen Bewerber*innen eine Hochschulzugangsberechtigung, d.h. die allgemeine Hochschulreife (z.B. Abitur), die fachgebundene Hochschulreife oder einen vergleichbarer ausländischer Abschluss. Da es sich um einen teilweise englischsprachigen Studiengang handelt, müssen Englischkenntnisse auf dem Niveau B2 gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) nachgewiesen werden. Die deutsche Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) mit dem Vermerk über das B2-Niveau genügt als Nachweis der sprachlichen Eignung, es kann aber auch ein äquivalenter Sprachtest vorgelegt werden. Alternativ wird auch eine Englischausbildung von vier Abiturhalbjahren, die mit durchschnittlich 10 Punkten abgeschlossen wurden, als Sprachnachweis akzeptiert. Bewerber*innen aus dem Ausland müssen neben einer Hochschulzugangsberechtigung und Englischkenntnissen auf Niveau B2 zudem Kentnisse der deutschen Sprache nachweisen. Dieser Nachweis ist in Form der DSH Stufe 2, des TestDaf Stufe 4, der ZOP oder äquivalent zu erbringen. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Zulassungsbeschränkungen, d.h. der Studiengang hat weder einen numerus clausus (N.C.) noch eine lokale Zulassungsbeschränkung.
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Wo muss ich mich bewerben?

Bewerber*innen mit einer deutschen Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich direkt an der OVGU (zur Bewerbung). Internationale Bewerber*innen bewerben sich über uni-assist (zur Bewerbung).
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Bis wann muss ich mich bewerben?

In den Studiengang B.A. Cultural Engineering wird alleinig zum Wintersemester immatrikuliert. Für Bewerber*innen mit deutscher Hochschulzugangsberechtigung ist der 15. September, für Bewerber*innen mit internationaler Hochschulzugangsberechtigung der 15. Juli eines jeden Jahres die Bewerbungsfrist.
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Wann bekomme ich meinen Zulassungsbescheid?

Wann Sie Ihren Zulassungsbescheid erhalten, hängt zuallererst vom Zeitpunkt Ihrer Bewerbung ab. Die Bewerbungen werden zentral im Dezernat Studienangelegenheiten der Universität bearbeitet. Eine Zulassung kann bereits einige Tage nach Ihrer Bewerbung bei Ihnen eintreffen, manchmal jedoch auch erst nach einigen Wochen. Wenn Sie den Zulassungsbescheid erhalten haben, werden Sie aufgefordert, weitere Dokumente für die Immatrikulation einzureichen. Weitere Informationen finden Sie in den FAQ des Studierendensekretariats.
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Studienanfangsphase

Was passiert in der Einführungswoche?

Die Einführungswoche hat zum Ziel, Sie mit der Universität und Ihrem Studiengang grundsätzlich vertraut zu machen und Ihnen den Einstieg in das Studium zu erleichtern. Neben einer zentralen Begrüßungsveranstaltung der Fakultät findet auch eine Einführungsveranstaltung in den Studiengang statt. Zudem veranstaltet die Universität eine zentrale Immatrikulationsfeier und die Universitätsbibliothek bietet eine Einführungsveranstaltung an. Darüber hinaus lädt die Fachschaft Cultural Engineering (FaCE) zu einem zentralen Kennenlernen ein und bietet eine Campustour, eine Stadtführung und Hilfe bei der Stundenplangestaltung.
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Wer ist die Studiengangsberatung und wo finde ich sie?

Die Studiengangsberatung, auch Studienfachberatung genannt, ist eine zentrale Ansprechpartnerin oder ein zentraler Ansprechpartner jedes Studiengangs, der*die den Studierenden bei Fragen rund um den Studiengang zur Verfügung steht. Die Studiengangsberaterin für Cultural Engineering ist Dr. Nora Pleßke (G40 R270). Allgemeine Sprechzeiten finden Sie hier, weitere Termine können per E-Mail vereinbart werden.
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Wo bekomme ich Hilfe bei Fragen zu meinem Studium?

Für Fragen rund um das Studium im Allgemeinen wenden Sie sich bitte an das Studentensekretariat bzw. das Campus Service Center. Fragen, die den Studiengang Cultural Engineering betreffen, sind bei der Studiengangsberatung am besten aufgehoben. Zudem steht Studierenden die Fachschaft Cultural Engineering (FaCE) als Ansprechpartner zur Verfügung.
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Wo kann ich meinen Studienausweis validieren?

Der Studienausweis, die UniCard, ist eine Chipkarte, die zudem als Bibliotheksausweis, Semesterticket und Geldkarte in der Mensa sowie an Druck- und Kopierstationen dient. Die UniCard muss zu Beginn jedes Semesters validiert werden. Validierungsstationen finden sich an den folgenden Stationen:

  • Gebäude 01 (Campus Service Center)
  • Gebäude 06 (Eingangsbereich)
  • Gebäude 10 (EG, neben dem Fahrstuhl)
  • Gebäude 26 (vor dem Hörsaal 1)
  • Studiendekanat der FME (Campus Universitätsklinikum / Haus 2)

Zu unterscheiden sind diese Validierungsstationen von den Aufladeautomaten, die sich u.a. in den Eingangsbereichen der Mensa und der Bibliothek befinden. An diesen Stationen muss die UniCard mit Geld aufgeladen werden, um sie als Zahlungsmittel zu verwenden. Da die Stationen nur Geldscheine annehmen, muss immer ein Betrag von mind. fünf Euro auf die Karte geladen werden. Weitere Informationen zur UniCard finden Sie hier.
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Wie melde ich mich bei der Bibliothek an?

Die Anmeldung in der Bibliothek erfolgt unter Vorlage des Studienausweises einmalig in der Bibliothek. Das auszufüllende Anmeldeformular erhalten Sie an der Ausleihtheke oder Sie können es vorab ausdrucken und ausfüllen. Ausländische Studierende benötigen zudem Ihren Reisepass und einen Wohnungsnachweis. Weitere Informationen zur Anmeldung in der Bibliothek finden Sie hier.
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Wie kann ich meine E-Mails abrufen?

Zum Abrufen Ihrer E-Mails benötigen Sie einen OVGU-Account. Dieser wurde bei Ihrer Immatrikulation automatisch generiert und muss über die Seite des Universitätsrechenzentrums (URZ) einmalig aktiviert werden. Im Anschluss melden Sie sich auf dem Webmail-Server mit diesen Accountdaten an. Weitere Informationen finden Sie in den FAQ des URZ oder auf der Homepage des URZ selbst.
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Welche Veranstaltungen müssen im ersten Semester belegt werden?

Die Studien- und Prüfungsordnung sieht vor, dass Studierende im ersten Semester die Module "Kultur und Identität" (10 CP), "Technische Logistik I" (5 CP), "Einführung in die Betriebswirtschaftslehre" (5 CP), "Einführung in die Wirtschaftsinformatik" (5 CP) sowie "Mathematische Methoden I" (5 CP) belegen. Die Inhalte der einzelnen Lehrveranstaltungen innerhalb dieser Module entnehmen Sie bitte dem Modulhandbuch. Das jeweils aktuelle Veranstaltungsangebot finden Sie im LSF. Hier gelangen Sie zudem zur Modulübersicht im Studienverlauf.
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Wie funktionieren das LSF und myOVGU?

Hinter dem Kürzel LSF verbirgt sich das Verwaltungssystem der Universität (Lehre, Studium, Forschung). Im LSF können Stundenpläne erstellt und verwaltet sowie Veranstaltungen belegt werden. Zudem können Studierende Prüfungsanmeldungen vornehmen und nach absolvierten Prüfungen ihre Noten einsehen. Um Zugriff auf alle Funktionen zu erhalten, müssen Sie sich im LSF mit Ihrem vom URZ generierten Account anmelden. Eine ausführliche Hilfe zur Navigation im LSF finden Sie hier. In myOVGU verwalten Sie Ihre persönlichen Daten und nehmen die Rückmeldung zu späteren Semestern vor. Auch zu myOVGU finden Sie eine Hilfe. Sie haben zudem die Möglichkeit, die Funktionen beider Portale in der App "UniNow", die von zwei Absolventen der OVGU entwickelt wurde, zu vereinen. Die App bietet auch eine Verknüpfung mit Ihrem E-Mail-Postfach und dem Bibliothekskonto sowie den Mensaspeiseplan.
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Wie erstelle ich meinen Stundenplan?

Die Stundenplanerstellung ist eine Funktion des LSF. Dort müssen Sie nach der Anmeldung über die Veranstaltungssuche Veranstaltungen zunächst vormerken und anschließend in den noch leeren Stundenplan übernehmen. Alternativ bietet der Menüpunkt "Mein Studiengangplan" eine Übersicht über die im aktuellen Semester für Ihren Studiengang angebotenen Veranstaltungen, die dann in den Stundenplan übernommen werden können. Eine Hilfe zur Stundenplanerstellung im LSF finden Sie hier. Zudem bietet die Fachschaft in der Einführungswoche stets eine Veranstaltung zur Hilfe bei der Stundenplanerstellung an, bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Studiengangsberatung.
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Wann und wie schreibe ich mich in Kurse ein?

Kurse, die belegpflichtig sind, können über das LSF belegt werden. Nach der Anmeldung sehen Sie neben der Möglichkeit, die Veranstaltung für den Stundenplan vorzumerken einen Link zur Belegung dieser Veranstaltung. Diese Veranstaltungen haben ausgewiesenen Einschreibezeitraum, innerhalb dessen Sie die Veranstaltung im LSF belegen können. In der Regel beginnt die Belegfrist einige Wochen vor Semesterbeginn. Eine erfolgreiche Anmeldung für die Veranstaltung stellt jedoch noch keine Zulassung dar, sondern lediglich einen Eintrag in die Warteliste. Die eigentliche Platzvergabe erfolgt erst nach dem Ablauf der Frist. Ihren aktuellen Status (z.B. "angemeldet" oder "zugelassen") können Sie in Ihrem Stundenplan einsehen. Sollten Veranstaltungen verschiedene Parallelgruppen anbieten, können Sie sich priorisiert für bis zu drei Gruppen anmelden. Die Zulassung erfolgt dann für eine der Gruppen, wobei versucht wird, Ihre Priorisierung zu berücksichtigen. Sie sollten darüber hinaus immer auch zur ersten Stunde in einen Kurs gehen, selbst wenn Ihnen über das LSF kein Platz zugeteilt wurde. Es lohnt sich i.d.R., mit den Dozierenden zu sprechen, da ggf. andere Studierende, denen ein Platz zugeteilt wurde, diesen nicht annehmen und Sie nachrücken können.
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Was ist Moodle und wie nutze ich es?

Moodle ist das E-Learning-Portal der OVGU. Hier stellen Dozierende Materialien für ihre Lehrveranstaltungen bereit. Zur Anmeldung auf Moodle nutzen Sie ebenfalls Ihren URZ-Account. Auf der Startseite finden Sie eine Übersicht über das aktuelle und das vergangene Semester sowie andere der Universität angegliederte Institutionen wie z.B. die Bibliothek. Über das jeweilige Semester können Sie den entsprechenden Kurs zu einer Ihrer Lehrveranstaltungen finden und sich anschließend einschreiben. Zum Teil schützen Dozierende ihre Kurse mit einem Einschreibeschlüssel. Diesen erfahren Sie üblicherweise zu Veranstaltungsbeginn. Nach der Einschreibung in den entsprechenden Kurs haben Sie Zugriff auf die bereitgestellten Materialien. Über Ihre persönliche Startseite, das "Dashboard", haben Sie einen Schnellzugriff auf alle Kurse, in die Sie eingeschrieben sind. Die Einschreibung auf Moodle hat nichts mit der eigentlichen Kurseinschreibung im LSF zu tun und keinerlei verbindlichen Charakter für Prüfungsanmeldungen o.ä., sondern dient nur dem Austausch der für den Kurs benötigten Arbeitsmaterialien.
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Studieninhalte

Wie umfassend ist der Workload?

Der Studienaufwand setzt sich u.a. aus der Teilnahme an Lehrveranstaltungen, der Vor- und Nachbereitung der Veranstaltungen, der selbständigen Verarbeitung und Vertiefung des Stoffes sowie dem Nachweis der erbrachten Leistungen zusammen. Dabei entspricht 1 Credit Point (CP) einem Aufwand von ca. 30 Arbeitsstunden. Das Arbeitspensum pro Semester beträgt ca. 30 CP, also 900 Arbeitsstunden. Insbesondere im kulturwissenschaftlichen Bereich setzt die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen eine hohe Lesebereitschaft voraus.
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Müssen die Pflichtmodule im kulturwissenschaftlichen Bereich (PM1 bis PM4) in numerischer Reihenfolge belegt werden?

Das Pflichtmodul 1 (PM1) ist im Studiengangsplan für das erste Semester als Einführung in das Studium vorgesehen. Neben dem verpflichtenden Besuch der Vorlesung "Einführung in die Kulturwissenschaften" (6 CP) muss ein begleitendes Seminar (4 CP) belegt werden, sodass die vorgeschriebenen 10 CP in PM1 bereits im ersten Semester erworben werden. Diese Veranstaltungen legen die Grundlage für die weiteren kulturwissenschaftlichen Module PM2 bis PM4. Im weiteren Studienverlauf kann prinzipiell aus den Angeboten in den Modulen PM2 bis PM4 frei gewählt werden, solange bis zum Abschluss des Studiums in jedem Modul 10 CP erworben werden. Insbesondere PM2 und PM3 sind in der Reihenfolge quasi austauschbar, während bei der Konzipierung der Lehrveranstaltungen innerhalb dieser Module PM4 eher für höhere Semester (6. bis 8. Semester) vorgesehen ist. Insgesamt sollte bei der individuellen Konzipierung des Stundenplans in jedem Semester darauf geachtet werden, die vorgesehenen 30 CP nicht (übermäßig) zu überschreiten. Darüber hinaus wird empfohlen, ein Modul in zwei aufeinanderfolgenden Semestern abzuschließen, da die Veranstaltungen innerhalb der Module i.d.R. aufeinander aufbauen.
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Kann ich auch nach dem ersten Semester Veranstaltungen aus PM1 belegen, die mich interessieren?

Auch nach Abschluss eines jeden Moduls, nicht nur des PM1, können Sie weiter Veranstaltungen aus den jeweiligen Modulen wählen. Zum einen können alle Veranstaltungen, sofern ausreichend Platz vorhanden ist, auch fakultativ ohne Prüfungsleistung als "Gasthörer" besucht werden. Zum anderen können Veranstaltungen als Profilierung im Optionalen Bereich mit den entsprechenden Leistungen (4 oder 6 CP) angerechnet werden. Zusätzliche Leistungen, die Sie nicht in Ihre Bachelor-Note einbringen, können Sie dennoch auf Ihrem Bachelor-Zeugnis vermerken lassen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie die entsprechenden Veranstaltungen nicht nur als Gasthörer besucht, sondern auch die Prüfungsleistungen erbracht und somit CP erworben haben. Dieses Vorgehen kann u.a. für den späteren Wechsel in einen fachspezifischen Masterstudiengang sinnvoll sein, um so die nötigen CP zu erwerben, die für eine Einschreibung in den jeweiligen Master erforderlich sind.
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Wie ist das Verhältnis von Kulturwissenschaft zu den technisch-wirtschaftlichen Fächern?

Der kulturwissenschaftliche Pflichtbereich umfasst insgesamt 40 Credit Points (CP) in den Pflichtmodulen 1 bis 4. Darüber hinaus kann der kulturwissenschaftliche Anteil des Studiums bei entsprechender Profilierung auf bis zu 135 CP ausgebaut werden. Entsprechend umfasst der technisch-wirtschaftliche Vertiefungsbereich 60 CP, kann aber über die Profilierung auf bis zu 155 CP erweitert werden.
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Wofür brauchen Cultural Engineers Mathematik?

Die Vorlesungen und Übungen sind für Studierende der Human- und Wirtschaftswissenschaften zugeschnitten und dienen dazu, anwendungsorientiert mathematische Methoden für die technischen Fächer des Vertiefungsbereichs (Logistik, Wirtschaftswissenschaften, Informatik) bereit zu stellen. Darüber hinaus sind mathematische Methoden relevant in der Evaluationsforschung, insbesondere für empirische quantitative Methoden sowie für die Finanzplanung und Kalkulation eigener Projekte. Die Veranstaltungen des mathematischen Fachbereiches bauen zunächst auf Abiturniveau auf. Die Fakultät für Mathematik bietet neben den regulären Lehrveranstaltungen zudem einen "MatheSupport" an.
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Beinhaltet das Studium Englischkurse?

Nein, im Curriculum sind keine sprachpraktischen Englischkurse vorgesehen. Die Angebote des Lehrstuhl für Anglistische Kultur- und Literaturwissenschaften, die in PM 1 bis 4 sowie im Optionalen Bereich belegt werden können, werden i.d.R. auf Englisch unterrichtet und bieten so neben einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit einem kulturwissenschaftlichen Themengebiet auch die Möglichkeit, im Seminarkontext englische Sprachkenntnisse weiter zu entwickeln. Sprachpraktische Kurse bietet an der OVGU das Sprachenzentrum (SPRZ) an: Neben den UniCert-Englischkursen, die sich mit Credit Points anrechnen lassen, gibt es für Studierende auch die Möglichkeit, Refresher-Kurse in Englisch zu belegen, jedoch ohne CP-Anerkennung. Beachten Sie jedoch bitte, dass das SPRZ für Kursanmeldungen Gebühren erhebt.

 

Praktikum

Muss das Praktikum vier Wochen dauern?

Das Praktikum ist im Studiengangsplan mit 5 Credit Points vorgesehen, entspricht also einem Arbeitsaufwand von 150 Arbeitsstunden, die vier Wochen Tätigkeit in Vollzeit entsprechen. Das Praktikum kann auch in Teilzeit studienbegleitend durchgeführt werden. Darüber hinaus können Praktika auch länger als vier Wochen dauern, bspw. drei oder sogar sechs Monate. Unter Umständen kann sich dadurch das Studium verlängern, wenn z.B. ein Urlaubssemester beantragt wird. Entsprechende Vorhaben müssen mit der Studiengangsberatung besprochen werden. Weitere Informationen finden sich zudem in der Praktikumsordnung und auf dieser Website.
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Wo kann ich mich über aktuelle Praktikumsangebote informieren?

Aktuelle Ausschreibungen für Praktika finden sich hier. Um über neue Angebote informiert zu werden, empfielt es sich, den RSS-Feed zu abonnieren. Weitere Angebote finden sich z.B. auf der Seite des Leonardo-Büros Sachsen-Anhalt sowie in einschlägigen Stellenbörsen.
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Was muss ich tun, damit mir ein Praktikum angerechnet wird?

Jedes Praktikum muss mit einem Praktikumsvertrag abgeschlossen werden. Die Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Betrieben oder Institutionen sowie der Vertragsabschluss sind grundsätzlich Aufgabe des*der Studierenden. Die Studiengangsberatung und die jeweiligen Institute und Bereiche der Fakultät wirken hierbei beratend mit, ein Muster stellt das Prüfungsamt zur Verfügung. Das Praktikum beinhaltet Aufgaben aus einem für das Studium berufsrelevanten Fachgebiet und sollte in der Regel außerhalb der universitären Einrichtungen absolviert werden. Über die Anerkennung des ausgewählten Praktikumsbetriebes bzw. der Praktikumsinstitution entscheidet die Studiengangsleitung. Die Praktikumseinrichtung muss einen Praktikumsnachweis ausstellen, ein Muster stellt ebenfalls das Prüfungsamt zur Verfügung. Der*die Studierende muss zudem einen Praktikumsbericht über das jeweilige Praktikum erstellen. Der Praktikumsbericht soll etwa fünf Seiten (ca. 1.500 Wörter) umfassen. Näheres regelt die Praktikumsordnung. Weitere Informationen finden Sie zudem auf dieser Website.
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Projekt

Kann ich bei meinen Projekten frei agieren oder muss ich Projekte aus einem Angebot der OVGU wählen?

Sie können Projekte sowohl selbst initiieren als sich auch externen Partnern frei anschließen, eine kurze Absprache mit der Studiengangsberatung ist empfohlen. Der Workload und die konkrete Projektarbeit muss in jedem Fall im Projekthandbuch dokumentiert werden, um die Anrechenbarkeit des Projekts im Profilierungsbereich zu gewährleisten. Weitere Hinweise zur Projektarbeit sowie eine Liste potenzieller Partner und bereits bestehender Projekte finden Sie hier.
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Kann ich mir auch Projekte anrechnen lassen, die ich während meines Praktikums durchgeführt habe?

Pojekte, die im Rahmen eines Praktikums oder eines Nebenjobs durchgeführt wurden, können im Regelfall nicht angerechnet werden. Es soll verhindert werden, dass normale, praktische, ausführende Tätigkeiten als "Projektarbeit" deklariert werden. Alles darüber hinausgehenden Tätigkeiten, die eigene gestalterische Projektelemente erkennen lassen und gesellschaftliche Relevanz sowie Projektcharakter (siehe Einführung ins Projektmanagement) haben, können anerkannt werden. Hier kommt es im Einzelfall jedoch darauf an, welche Aufgaben Sie konkret übernommen haben und wie der Projektcharakter begründet ist. Zur Klärung dieser Einzelfälle vereinbaren Sie bitte einen Termin bei der Studiengangsberatung

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Wie viele Projekte muss ich in die Projektmappe aufnehmen?

In der Projektmappe müssen ale 750 Arbeitsstunden dokumentiert werden, die für das Projektmodul angerechnet werden sollen. Die Mappe umfasst nicht nur die jeweilige Projektbeschreibung, sondern auch die geleistete Arbeit innerhalb der Projekte sowie eine Reflexion. Nähere Informationen finden Sie im Projektleitfaden.

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Kann ich die Arbeit für die Erstellung der Projektmappe mit einrechnen?

Die Erstellung der Mappe kann bei entsprechender Dokumentation in den Workload mit einbezogen werden. Im Regelfall sollte die Zeit für die Erstellung der Projektmappe allerdings 28 Stunden (entspricht 1 Credit Point) nicht übersteigen.

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Muss ich alle Projekte im Rahmen einer Universitätsveranstaltung präsentieren?

Nein, Sie müssen nur ein Projekt präsentieren, jedoch unter der Voraussetzung, dass im Zuge einer Universitätsveranstaltung nicht nur Projektergebnisse, sondern auch der Projektverlauf Gegenstand der Präsentation ist. Es geht hierbei nicht um eine Projektpräsentation, wie sie in der Wirtschaft bspw. vor Kunden üblich ist, sondern um einen Teil der Prüfungsleistung, die an der Universität erbracht werden muss. Eine Liste mit Präsentationsmöglichkeiten finden Sie bei den Hinweisen zum Projekt.

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Auslandsstudium

Wo bekomme ich Informationen zum Auslandsstudium?

Erste Informationen zum Auslandsstudium erhalten Sie auf dieser Website und auf der Seite des International Office der OVGU. Das International Office bietet für Studierende u.a. eine Erstberatung für den Auslandsaufenthalt an. Weitere Fragen, insbesondere zur Anrechnung der im Ausland erworbenen CP, beantwortet Ihnen die Studiengangsberatung. Zudem gibt es zu verschiedenen zeitpunkten Informationsveranstaltungen zum Auslandsstudium. Diese werden über "Aktuelles" und über Ihren Studiengangsverteiler angekündigt.
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Wo finde ich Partneruniversitäten der OVGU?

Eine umfassende Übersicht über die möglichen Partneruniversitäten, an denen Sie Ihr Auslandsstudium absolvieren können, bietet Ihnen MoveON, die Datenbank des International Office. Dort finden Sie sowohl Plätze innerhalb des ERASMUS-Programms der Europäischen Union als auch Partneruniversitäten außerhalb der EU (WELTWEIT).
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Wie läuft eine Bewerbung ab?

Informieren Sie sich zu Beginn Ihrer Planungen auf den Seiten des International Office über die geltenden Bedingungen für eine Bewerbung, insb. fremdsprachliche Voraussetzungen. Für die Partneruniversitäten innerhalb des ERASMUS-Programms finden Sie diese hier, für das WELTWEIT-Programm wenden Sie sich bitte an das International Office, da die Partneruniversitäten teils unterschiedliche Anforderungen an ein Austauschprogramm stellen. Nehmen Sie für Ihre Bewerbung unbedingt die Beratungsangebote durch das International Office und die Studiengangsberatung in Anspruch. Im Anschluss muss Ihre Bewerbung über das Portal für Outgoing Studierende eingereicht werden. Für Bewerbungen innerhalb des WELTWEIT-Programms schließt sich an die Platzvergabe eine zweite Bewerbungsphase direkt an der entsprechenden Partneruniversität an, in der Sie von der jeweiligen Partneruniversität kontaktiert werden und weitere Unterlagen (z.B. Passkopie, aktuelle Notenbestätigung, ggf. Impfnachweise) einreichen müssen
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Wie sind die Bewerbungsfristen?

Ihre Bewerbung muss fristgerecht über das Portal für Outgoing Studierende erfolgen. ERASMUS-Bewerbungen müssen bis spätestens 1.3. eines jeden Studienjahres eingereicht werden, bei WELTWEIT-Bewerbungen ist der 15.12. Stichtag für Bewerbungen für das jeweils nächste Studienjahr. Die jeweiligen Termine finden Sie immer auch auf der Seite des International Office. Bei WELTWEIT-Bwerbungen werden Bewerber*innen bis Ende Januar über die Zuteilung der Plätze informiert. Daran schließt sich die zweite Bewerbungsphase an, in der Sie von der jeweiligen Partneruniversität kontaktiert werden und bis ca. Ende März weitere Unterlagen (z.B. Passkopie, aktuelle Notenbestätigung, ggf. Impfnachweise) einreichen müssen. Bei Fragen und Problemen hilft Ihnen auch hier das International Office und die Studiengangsberatung.
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Welche sprachlichen Voraussetzungen muss ich für ein Auslandsstudium erfüllen?

Wer einen längeren Aufenthalt während des Studiums im angloamerikanischen Ausland anstrebt, sieht sich oftmals mit vielen Akronymen konfrontiert, wenn es um das Thema "Sprachkompetenz" geht: GER, TOEFL, IELTS, CPE u.v.m. Viele Universitäten verlangen von Studierenden aus nicht-englischsprachigen Ländern, dass sie ihre Sprachkompetenzen in der englischen Sprache nachweisen. Zur besseren Vergleichbarkeit von Fremdsprachenniveaus hat der Europarat 2001 eine umfangreiche Empfehlung vorgestellt, den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Dieser gliedert sich in drei Kompetenzlevel, die sich wiederum in je zwei Unterstufen aufteilen. Von A1 (Anfänger*in) bis C2 (annähernd Muttersprachler*in) lassen sich somit Fremdsprachenniveaus ausdrücken und vergleichen.

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Wo kann ich entsprechende Sprachtests absolvieren?

Zum Nachweis des Fremdsprachenniveaus gibt es verschiedene Tests, deren Ergebnisse den*die Betreffende*n einem GER-Niveau zuordnen. Die wohl bekanntesten für Englisch sind der TOEFL (Test of English as a Foreign Language) und der IELTS-Test (International English Language Testing System). Universitäten im englischsprachigen Raum verlangen überwiegend einen dieser beiden Tests, wenn dort ein Auslandsstudium absolviert werden soll. Nähere Informationen zu den beiden Tests finden Sie auf den jeweiligen Webseiten (TOEFL, IELTS). Der TOEFL-Test orientiert sich überwiegend an US-amerikanischem Englisch und erfährt somit vor allem in den Vereinigten Staaten große Akzeptanz. Im IELTS-Test wird hingegen sowohl britisches als auch US-amerikanisches Englisch abgefragt, weshalb der IELTS-Test vor allem in Großbritannien, Neuseeland und Australien als bevorzugte Variante gilt. Informieren Sie sich frühzeitig bei Ihrer Zielhochschule, welche der beiden Testvarianten bevorzugt wird. Beide Tests werden in Deutschland überregional abgenommen und erfordern sowohl eine Anmeldung als auch eine Gebühr (IELTS: 226,- ; TOELF: ca. 240 US-$). Informationen zu den Testabläufen, den Gebühren, der Anmeldung sowie Testterminen finden Sie für den TOEFL-Test hier, für den IELTS Test hier. Für den IELTS-Test bietet der British Council zudem auch Online-Tests an, sowie einen kostenfreien E-Learning-Kurs, um sich auf den IELTS-Test vorzubereiten. Beide Testergebnisse behalten für zwei Jahre ihre Gültigkeit.

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Letzte Änderung: 12.09.2019 - Ansprechpartner: MA Carsten Kullmann